bonogoo – gutes besser finden

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KÖLN

Köln

Unkompliziert, großkariert und ziemlich schön. FC Kölle, KEC, Rusemondach, CSD. Das alles steht für Köln und für den kölschen Klüngel. Dort wo kölsch gesprochen wird ist kölsches Bier nicht weit und wo dies in Reichweite ist, sollte unbedingt zugegriffen werden: erstens um dieses wohlschmeckende Ergebnis kölnischer Braukunst nicht verkommen zu lassen (Kölsch kann nämlich schal werden), zweitens um den allzeit gut gelaunten Köbes nicht zu verärgern.
Und das Design? Wo bleibt das Design?
Das haben wir uns auch gefragt und sind nicht wirklich fündig geworden. Freilich gibt es Designer und mehr oder weniger stark kommerziell ausgerichtete Handelsetablissements, doch eine präsente Newcomerszene bleibt wohl, wenn es sie denn gibt, auch im Untergrund verborgen.
Nichts desto trotz bietet Köln einiges für den ästehetischen Genuss. Alte und neue Architektur reicht sich die Hand (zu empfehlen ist der Bereich des alten Hafens), Museen für jeden Geschmack sind in und um Köln herum vertreten. Kölns Nachtleben ist wie in wahrscheinlich den meisten Großstädten nicht zu verachten und bietet Unterhaltung von A-Z (Der Stadtgarten ist zum Beispiel ein super Schuppen).
Was bleibt noch anderes zu tun als diesen Bericht zu schließen und zwar stilecht mit einem dreifachen Kölle... Alaaf!

UNIBEWERTUNG

Kisd Köln

Personen:
Überraschend ist sicherlich die hohe Anzahl an Professoren die in 12 verschiedenen Fachbereichen des Designs, an der Fachhochschule Lehren. Der Geisteswissenschaftliche Grundsatz ist sicherlich der Nährboden für die meist Theorethischen bzw. theorielastigen Projekte. Dennoch es gibt durchaus auch die Möglichkeit in Projekten zu Arbeiten die stark mit der Aussenwelt/der Realität umgehen müssen.

Infrastruktur:
Die eher spärlich vorhandenen Werkstätten an der Kisd ( Holz, Metall und Fräse) werden laut Studentenaussage wenig genutzt. Sicherlich verlangt die Geisteswissenschaftliche Ausprägung auch nach anderen Schwerpunkten. Die Computerarbeitsplätze sowie die Arbeitsituation für Studenten ist uns positiv aufgefallen. Die Studenten arbeiten in einer offenen Raumsituation im Erdgeschoss, dort ist sehr viel Dynamik und Angagement zu verspüren. Ein Studentisches Cafe „Die Gute Stube“ trägt entscheidend zur lockeren angenehmen Athmosphäre der Arbeitsumgebung bei.

Ausgesprochen wenig gefallen hat das Gebäude der Kisd. Das Potential des Innenhofes um den sich die Gebäude der Fachhochschule reihen, ist bei weitem nicht ausgeschöpft, stattdessen sticht er als Parkplatz und trostlose, weitesgehend ungenutzte Fläche ins Auge.
Die Gänge wirken sehr Nüchtern und Seriös aber durchaus nicht negativ, sie erstrecken sich über 5 Stockwerke, strahlen dabei aber keine wahrnehmbare „Größe“ aus.