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Herkunft der Verkäufer

DÜSSELDORF

Düsseldorf

Die Stadt der Reichen und Schönen, der Künste und der großen Spur. Ersteres fällt wirklich nicht unangenehm auf. Hin und wieder teure Autos und eingebildete Frauen, in erster Linie macht sich jedoch die finanzielle Situation in gepflegten Anlagen und Grünflächen sowie einer generellen Sauberkeit bemerkbar. Ja, es gibt sie reichlich in der Stadt der Mode: Schöne Frauen werden durch beste Stoffe und Schnitte noch schöner und gliedern sich wunderbar in die gepflegte Situation ein. Mode ist wichtig, Mode ist allgegenwärtig.
An Galerien und Ausstellungen mangelt es Düsseldorf nicht. Ob Malerei, ob Schmuck, wirklich alles ist vertreten. Besonders der Bereich der Schmuckgestaltung ist nicht zuletzt durch den speziellen Fachbereich an der Fachhochschule häufig anzutreffen. Hier starten immer mehr junge Wilde ihren Weg in die Selbstständigkeit, sei es mit eigenem Geschäft oder einer Galerie. Großes Stichwort und absolutes Muss ist der Stadtteil Flingern; eine Akkumulation von jungen Kreativen aus Mode-, Schmuck- und Produktgestaltung, die sich beinahe Tür an Tür ein gründerzeitliches Stadtviertel zu Eigen gemacht haben.
Mit Tür an Tür lässt sich wohl auch die Situation an der längsten Theke der Welt beschreiben(?).
Vieler positiver Beispiele zum Trotz lässt sich Düsseldorf nicht vom Altbier abbringen, zumal es die Stimmung anstatt zu senken unverständlicher Weise eher steigen lässt. Eine einzigartige Atmosphäre in den engen Straßen der Altstadt. Besonders Mittwochs und bei gutem Wetter wird viel getrunken und gefeiert, so dass auch diese Adresse dem kulturinteressierten Besucher nur wärmstens empfohlen werden kann. Flaneure, Schlendriane oder solche, die sich zu Fuß oder per Rad zügig von Norden nach Süden oder umgekehrt bewegen möchten, können dies wunderbar entlang des Rheins über die Uferpromenade tun. Hier versperren einem keine riesigen, privaten Anwesen die Sicht auf das Wasser. Über Dämme und durch Parkanlagen lässt sich Düsseldorf wunderbar erschließen.
Wer im jungen Designbereich eine Alternative zu unsrer Hauptstadt sucht, dem sei Düsseldorf allerwärmstens ans Herz gelegt. Was die Quantität betrifft, kann es verständlicherweise nicht Schritt halten, gerade deshalb ist Düsseldorf jedoch in der Qualität oftmals einen Schritt voraus.

UNIBERICHT

FH Düsseldorf

Leute
Freundlichkeit scheint eine wirkliche Tugend der FHD zu sein. Gut gelaunte, engagierte und hilfsbereite Dozenten und Studenten prägen die zwischenmenschliche Situation. Eine funktionierende und kompetente Fachschaft findet man allerdings nur selten.

Infrastruktur
Schmuckgestaltung als Steckenpferd findet sich stark in der infrastrukturellen Ausstattung wieder. Jegliche Möglichkeiten der Umformung und Bearbeitung von Metall, Glas und Kunststoffen sind gegeben.

Equipment
Der Computerbereich ist mit großen Imacs ausgestattet und bietet eine gute Arbeitssituation.
Durch die Integration des Fachbereichs in den Komplex der Fachhochschule ist immer etwas los; das geschäftige Treiben auf den Gängen schmälert jedoch nicht die familiäre Stimmung innerhalb des Fachbereichs. Nach Außen präsentiert sich die FHD ziemlich gekonnt und offensiv mit zahlreichen, regelmäßigen Messeteilnamen und Ausstellungen, sowie einem gelungenen Corporate Design.

Flair
Die Hochschule ist ziemlich gut gelegen, die Rheinpromenade und der Park sind nur einen Katzensprung entfernt, vereinzelte kleine Innenhöfe machen Rauchern das Leben leichter.
Die Mensa ist mittelmäßig, aber preislich auch eher im unteren Segment angesiedelt.
Wer sich in der Gestaltung stark auf Schmuck ausrichten möchte, ist an der FHD sicherlich gut aufgehoben, nicht zuletzt weil die Durchfallquote im Aufnahmeverfahren mit 50 % wohl als ziemlich niedrig einzustufen ist.