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KASSEL

Kassel

Zentral in Deutschland befindet sich am Ufer der Fulda die Documentastadt Kassel. Obwohl Kassel sicher seine Blütezeit hinter sich hat, findet man noch einige Lichtblicke, welche die Stadt für Kenner attraktiv macht. Der Auepark an dem auch die Kunsthochschule liegt ist sicherlich sehenswert, insgesamt präsentiert sich die Stadt sehr grün. Mitten in der Trostlosigkeit der Umgebung des Haupbahnhofs befindet sich ein Juwel: In einem ehemaligen Freudenhaus befindet sich die „Lolitabar“ und das "Arm," Kassels Szenekneipen Nummer eins. Schöne Wohngegenden mit attraktiven Mietpreisen und einer hohen Kneipendichte findet man in Richtung Wilhelmshöhe. Zahlreiche hochkarätige Museen machen die Nordhessische Metropole zusätzlich attraktiv. Überraschend ist die gute Verkehrsanbindung der Stadt sowie ihre gute Erschließung durch öffentliche Verkehrsmittel. 
Eine pulsierende Metropole ist Kassel sicherlich nicht und das Zentrum der Stadt sollte jeden Vergleich scheuen, trotzdem gibt es liebenswerte Orte, die wenn nicht gerade schlechtes Wetter ist ihres gleichen suchen.

UNIBEWERTUNG

KHK Kassel

Infrastruktur
Die Infrastruktur der Kunsthochschule Kassel ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Sind die Mauern noch so grau und haben sie noch so viele Jahre auf dem Buckel, die technischen Voraussetzungen der Hochschule sind vollkommen in Ordnung. So gibt es ausreichend Computerräume (die einen mit PCs die anderen mit Macs ausgestattet), einen Druckdienstleister, einen 3D-Drucker, eine 3-Achs-Fräse und jegliche Art von Werkstatt.
Die Raumsituation ist nicht wirklich als optimal zu bezeichen. Zwar gibt es studentische Arbeitsräume, die Projekträume der Professoren, Seminarräume, Diplomandenräume, doch von allem eher zu wenig als zu viel.
Der optisch und gefühlsmäßig wohl beste Effekt ist die Lage der Kunsthochschule. Am Rande des Aueparks, nahe der Orangerie. Umgeben von Bäumen und zahlreichen Grünflächen. Das heißt dem Grillen und Entspannen im Grünen steht nichts mehr im Wege... wenn denn nur das Wetter mitspielt.


Service
Wie ist denn die Mensa so? Fragt lieber nicht. Ein liebgewonnenes Übel. Der allmittägliche Spaß den besten Mensawitz unterhalb der Gürtellinie zu reißen. Aber es gibt wenig Alternativen. Auch im Bezug auf die Freizeitgestaltung. Hier ist die Lage der Hochschule in der Aue wieder positiv zu erwähnen, im Sommer sind freie Stunden also gut zu nutzen. Im Winter ist jedoch ein Kicker das einzige Mittel zur entspannenden Freizeitgestaltung.



Personen
Personell ist die KHS ziemlich gut besetzt und deckt ihre Spezialisierungsgebiete mit kompetenten Professoren ab. Die Werkststattleiter sind weitestgehend äußerst hilfsbereit und begeisterungsfähig, so dass auch dort eine fruchtbare Kooperation zu Stande kommen kann. Ein Großteil der Studenten ist oft in der Uni anzutreffen und durchaus motiviert. Selbstständiges Arbeiten wird verlangt und ist unerlässlich.



Gefühl

Nette Menschen, Professoren wie Studenten, Werkstattleiter und Bürofachkräfte erhellen das Bild der KHS. Beim Durchstreifen der Gänge jedoch wird dem Menschen mulmig und er selbst wird melancholisch. Gedrückte und gedeckte Farben tun ihr Bestes um jedem Passanten den Tag zu versauen.



Was ist los?

Menschen gibt es auch in Kassel wie wahrscheinlich an jeder Uni. Ob es aber an jeder Uni so viele regelmäßige Partys gibt ist zu bezweifeln. Außeruniversitäre Veranstaltungen wie z.B. außerplanmäßige Vorträge oder Workshops sind in der Tat rar gesät, aber in Zeiten der Studiengebühren wird ja alles besser...

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